Gesundheit im Fokus: Forschung und Versorgung in Augsburg

Anna Rasehorn

15. Februar 2023

Die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr empfing ihre Kollegin Sabine Dittmar, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, in Augsburg. Gemeinsam besuchten sie das Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung an der Universität Augsburg sowie die Uniklinik.

Wie können Bewohner:innen in Pflegeheimen weitestgehend selbst über ihren Alltag bestimmen? Mit dieser und anderen Fragen beschäftigt sich das am Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG) angesiedelte Forschungsprojekt „Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim. Die Würde des pflegebedürftigen Menschen in der letzten Lebensphase“ an der Universität Augsburg. Nachdem das Projekt durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert wird, wollte sich die Parlamentarische Staatssekretärin Sabine Dittmar einen Austausch vor Ort nicht entgehen lassen. Die Mitarbeiter:innen haben ein Schulungsportal entwickelt, das sowohl das Pflegepersonal als auch die Bewohner:innen sowie die Angehörigen miteinbezieht. Es hat zum Ziel, bei allen beteiligten Akteur:innen die Sensibilität für die verschiedene Aspekte von Selbstbestimmung und Würde zu stärken. Die Verknüpfung von Medizin mit zum Beispiel rechts-, sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung ermöglicht den Mitgliedern des ZIG, ein solches Projekt in all seine Facetten zu erforschen und weiterzuentwickeln. Als Augsburger Abgeordnete freute sich Ulrike Bahr besonders, dass ein solch innovatives Forschungsprojekt aus der Region kommt.

Zig Dittmar
Auf dem Bild sind zu sehen: (von links) Prof. Dr. Werner Schneider, Ulrike Bahr, MdB, Dr. Stephanie Stadelbacher, Sabine Dittmar, MdB, Dr. Julia von Hayek, Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl. Bild: Mara Haase/Büro Ulrike Bahr

Neben der Gesundheitsforschung stand auch die Gesundheitsversorgung in Augsburg auf dem Programm der beiden Politikerinnen und damit verbunden ein Besuch des Universitätsklinikums Augsburg (UKA). Begleitet wurden Bahr und Dittmar von der Stadträtin Anna Rasehorn. Gemeinsam bekamen sie vor Ort einen Einblick in den Klinikalltag. Neben dem Besuch der Notaufnahme sowie der Klinik für Nuklearmedizin fand ein informativer Austausch mit dem neuen ärztlichen Direktor, Prof. Dr. Klaus Markstaller, sowie weiteren Mitarbeiter:innen des UKA statt. Themen waren u. a. der Fachkräftemangel, die überregionale Vernetzung sowie die bevorstehende Krankenhausreform. Zudem gab die Dekanin der medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Martina Kadmon, im Hinblick auf die Universitätswerdung der Uniklinik einen interessanten Überblick über Meilensteine und Herausforderungen. Bahr lobte das Engagement des gesamten Personals während der Pandemie und bedankte sich herzlich für den immensen Einsatz. „Lob allein genügt aber nicht. Gemeinsam mit meinen Kolleg:innen im Bundestag mache ich mich für eine Aufwertung des Pflegeberufs stark.“ Mit Dittmar brachte sie eine echte Fachexpertin nach Augsburg. Für die Gesundheitspolitikerin und Ärztin ist es eine Herzensangelegenheit, die medizinische Versorgung in Deutschland sicherzustellen.

Den gesamten Input werden Bahr und Dittmar mit in das politische Berlin nehmen.

UKA Dittmar
Auf dem Bild sind zu sehen: (von links) Jörg Roehring, Anna Rasehorn, Dr. Markus Wehler, Sabine Dittmar, MdB, Prof. Dr. Klaus Markstaller, Ulrike Bahr, MdB, Eva Nieberle, Prof. Dr. Martina Kadmon. Bild: Ulrich Wirth/Universitätsklinikum Augsburg

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