Besuch der Stadtteilmütter

07. Februar 2024

Besuch Aydan
Hind Muslmani, Stadtteilmutter, Ulrike Bahr, MdB und Vorsitzende im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Hamdiye Çakmak, Projektleitung Stadtteilmütter, Nazan Şimşek, 1. Vorsitzende, Aydan Özoğuz, MdB und Bundestagsvizepräsidentin, Gabriela Eltayeb, Koordinatorin Stadtteilmütter Nord/West, Alena Görner, Koordinatorin STM Süd, Alenka Godanj,Koordinatorin STM Ost, Eva Kurfer, Geschäftsleitung, Marta Kneip, Koordinatorin STM Mitte, Séverine Jumel, Koordinatorin STM Grundschule & Verwaltung, Hülya Kırım, Verwaltung STM.

Welch warmen Empfang erhielten Aydan Özoğuz, MdB und Bundestagsvizepräsidentin, und ich als MdB und Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Frauen, Jugend und Senioren Ende Januar von den Stadtteilmüttern beim Kinderschutzbund Augsburg! 20 Jahre alt ist das Projekt bereits. Es stand Pate für das Projekt in Hamburg, wo Aydan Özoğuz zu Hause ist und seit Jahren das SPD-Direktmandat für den Bundestag gewinnt.

Projektleiterin Hamdiye Cakmak betonte die Ansprache von Müttern mit Migrationshintergrund bei Schuleinschreibungen oder bei der Fahrt in der Tram. Ganz niederschwellig wird neugierig gemacht auf die Unterstützung der Kinder – ein Herzensanliegen der Mütter.

Die Treffen mit Stadtteilmüttern sind bewusst im öffentlichen Raum, damit die Mütter aus ihrem privaten Zuhause herauskommen. Es werden Themen besprochen, die die Kinder in der Krabbelgruppe, in der KiTa oder in der Grundschule behandeln. Auf Deutsch und - das ist das Besondere – auch in der Muttersprache der Mütter. Denn die Sprachbildung der Kinder funktioniert am besten in der eigenen Muttersprache.

In KiTa und Schule lernen die Kinder sehr schnell Deutsch. Die Mütter profitieren im Projekt. Sie lernen beiläufig Deutsch, viel über gesunde Ernährung, vernünftigen Umgang mit Medien, Umgang mit Behörden und der Schule und über die Teilhabe am sozialen Leben in der Stadt.

Die Stadtteilmütter haben fast durchgehend Migrationshintergrund und die unterschiedlichsten Qualifikationen. Da ist auch die Ingenieurin oder die Sprachwissenschaftlerin dabei. Sie haben Vorbildfunktion, was Frauen erreichen können, was auch hier in Deutschland möglich ist. So werden Mütter gestärkt, das Bildungssystem erklärt und das Demokratieverständnis gefördert.

Und diese Mütter können ihre Erfahrungen mit Ankommen und Weggehen, das ihnen eine besondere Resilienz für den Umgang mit schwerwiegenden Veränderungen verleiht, mit uns, mit der Stadtgesellschaft teilen. Davon profitieren wir alle.

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