Veranstaltung zum Rentenpaket

17. Juli 2014 | Sozialpolitik

In einer Fraktion-vor-Ort-Veranstaltung diskutierten am 16.Juli 2014 in Augsburg Rentenexperten mit Bürgerinnen und Bürgern das Rentenpaket der Regierung. Fazit: Wie im richtigen Leben ist das Paket ein Schritt in die richtige Richtung, aber mit vielen kleinen Kompromissen.

Ulrike Bahr hatte gemeinsam mit Bernd Rützel, ihrem Fraktionskollegen und stellvertretenden Sprecher der SPD Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung eingeladen, um über das neue Rentenpaket zu diskutieren.

Ulrike Bahr freut sich darüber, dass nahezu 100 interessierte Bürger, Unternehmer und Vertreter von Gewerkschaften und Verbänden aus dem Raum Augsburg der Einladung ins S-Forum der Neuen Stadtbibliothek gefolgt sind, und die Gelegenheit nutzten, sich direkt zu informieren und ebenso kritisch nachzufragen. Für viele der Anwesenden, das wurde an diesem Abend ersichtlich, geht die Reform allerdings nicht weit genug: Sie wünschen sich deutliche Nachbesserungen. Insbesondere die Höhe der Erwerbsminderungs-, aber auch der allgemeinen Altersrente halten viele für unzureichend.

Bernd Rützel sieht vor allem im Beitragsaufkommen ein Problem, das die Höhe der Renten begrenzt. Er hätte nichts gegen höhere Rentenversicherungsbeiträge einzuwenden: „Wie verhalten sich die Zeiten, in denen ich eingezahlt habe zu denen, in denen ich Geld ausgezahlt bekomme- das ist doch die entscheidende Frage.“ Spätestens im Jahr 2030 – so meinten alle Diskussionsteilnehmer – werde der Beitrag in der Rentenversicherung auf 22% steigen.

Mit dabei auf dem Podium war auch Ludwin Debong, Vorsitzender der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Schwaben. Debong, der zugleich DGB- Gewerkschaftssekretär ist, erinnerte bei seinen Ausführungen an das 125jährige Bestehen der DRV, die sämtliche Krisen überstanden hätte. Einigkeit bestand unter den Anwesenden, dass es wohl keine Alternative zum gesetzlichen Umlageverfahren gebe – schon gar nicht die private Altersvorsorge, die für die breite Masse der Menschen nicht finanzierbar sei und auch große Unsicherheiten mit sich bringt. Das haben die Erfahrungen der letzten Jahre mit der Finanzkrise gezeigt.

Fotos zur Veranstaltung: (c)Michael Knuth, 2014

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